S I E B E N SAKRAMENTE


Auch in unserer «freien christlichen» Arbeit gehen wir von sieben Sakramenten aus...
Warum sieben Sakramente ?
Mit einem gewissen Recht werden in den evangelischen Kirchen nur zwei Sakramente anerkannt und als solche gefeiert: Taufe und Abendmahl.
Denn nur diese sind ausdrücklich von Jesus eingesetzt, d.h. in den Evangelien dokumentiert. Erst im 12. Jahrhundert begannen die Theologen Rudolf Ardens (+ 1200), Otto von Bamberg (+ 1139) und Hugo von St. Viktor (+ 1141), aus den Hunderten von Sakramenten (Augustinus erwähnt 304 !) sieben hauptsächliche Gesten der Kirche hervorzuheben. Auf der Synode von Lyon 1274 und auf dem Konzil von Florenz 1439 übernahm die Kirche offiziell diese Lehre. Endgültig verwarf aber erst das Konzil von Trient (1545-1563) die Meinung, es gebe «mehr oder weniger als sieben» Sakramente «oder eines von diesen sieben sei nicht eigentlich und wirklich Sakrament».
Auch Rudolf Steiner begründete den Kreis der Sakramente als Siebenheit.
Die Auswahl gerade dieser, in der kirchlichen Tradition gewachsenen, sieben Sakramente war nicht willkürlich.
Welche Gesetze und Not-Wendigkeiten sind es aber, die der Heiligung und Heilung des menschlichen Lebens zu Grunde liegen und für eine Siebenheit von Sakramenten sprechen bzw. diese begründen?
Die Siebenheit liegt dem Wesen des Sakramentalen wie auch des menschlichen Lebenslaufes zu Grunde.

So gehen auch wir mit folgenden sieben Sakramenten um,
auch wenn in der freien christlichen Praxis heute noch vor allem einerseits die Schulhandlungen mit dem Zentralsakrament Opferfeier und andererseits nur Taufe, Trauung und Bestattung aktuell sind.



1. Geburt = Taufe (baptisma)

2. Reife = Jugendfeier (Konfirmation) (confirmatio)

3. Verleiblichung = Opferfeier (Abendmahl) (eucharista)

4. Lebenserinnerung = Lebensschau (Beichte) (paenitentia)

5. Tod = Letzte Ölung (extrema unctio)

6. Wieder-Verbindung = Weihe (ordo)

7. Mann und Weib = Trauung (matrimonium)










Rudolf Steiner hat in seinem Vortrag am 2.10.1921, nachmittags, in Dornach (GA 343/13) die Siebenheit beleuchtet :



DIE HEILENDE ARZNEI: DAS SAKRAMENT

Und wenn wir die Entwickelung (des Menschen VDL) so betrachten, dann zerfällt sie uns in einen Evolutionszustand, - das ist die Entfaltung, es geht nach außen - und in einen Involutionszustand, so dass die Evolution rhythmisch gefolgt wird von der Involution.
Evolution - Involution
Und erst wenn wir überall diesen rhythmischen Wechsel von Evolution und Involution studieren, kommen wir dazu, die volle Entwickelung zu verstehen. Aber der Mensch ist nun das allerkomplizierteste Wesen, weil er ja ein wirklicher Mikrokosmos ist. Bei ihm nimmt dasjenige, was hier als Evolution und Involution zunächst dem Begriff nach festgestellt worden ist, die allerkomplizierteste Form an. Diese allerkomplizierteste Form stellen wir einmal vor unsere Seelen hin in einzelnen Erscheinungen.

Denken wir zunächst einmal an die Geburt:
1. Geburt
Wenn wir auf die Geburt hinschauen, das heißt auf den Zusammenhang desjenigen, was aus dem embryonalen Leben herauskraftet, was sich also vollzieht zwischen Konzeption und der eigentlichen Geburt, so haben wir ein Hintendieren desjenigen, was vom Menschen vorher geistig-seelisch war, zum Materiellen. Es gliedert sich das Geistig-Seelische das Materielle ein. ...
Wir tragen also während der ganzen Zeit unseres Erdenlebens in uns die Kräfte, die uns als Reste der embryonalen Entwickelung im Innern verbleiben: die Kräfte der Geburt. ... Aber in uns setzt sofort, indem wir den ersten Atemzug tun, indem wir mit der Außenwelt in Berührung kommen, der andere Vorgang ein, der Vorgang, der bezeichnet werden kann als ein Sterbevorgang. Wir haben von allem Anfang an zugleich die Kräfte des Sterbens in uns. ... Durch das Wahrnehmen, durch das Denken gliedern sich in uns Sterbevorgänge ein. Das ist der entgegengesetzte Vorgang zu dem Evolutionsvorgang der Geburt. So wie die Menschheit sich entwickelt seit dem Zeitraum etwa vor und nach dem Mysterium von Golgatha, treten eben mit der Menschheit diejenigen Veränderungen ein, von denen ich gesprochen habe, und der Mensch muss in einer gewissen Weise heiligen den Involutionsvorgang, den der Evolution entgegengesetzten Vorgang. ... Wenn wir aber den Involutionsvorgang einsetzen fühlen, der als ein Sterbevorgang uns ergreift, so muss er seit jener Entgöttlichung der Welt, von der ich Ihnen heute Vormittag gesprochen habe, geheiligt werden, das heißt, es muss in ihn eingefügt werden dasjenige, was von dem Christus-Impuls ausgehen kann. Und so sieht man seit der Entwickelung des Christentums in dem Sterbevorgang etwas, dem hinzugefügt werden muss ein Sakrament; das ist das Sakrament der Taufe. Wir werden dann über sein Ritual noch zu sprechen haben. So dass wir sagen können: Was die Geburt als Evolutionsvorgang ist, das soll die Taufe werden als Involutionsvorgang. Wir sollen zu jenem Rhythmus, in den wir durch die Geburt hineingestellt werden, hinzufügen gewissermaßen das Zurückschlagen des Pendels in der Taufe.
TAUFE

Der zweite Evolutionsvorgang, der in unserem Leben eintritt, ist derjenige, welcher in aller Stärke sich dann zeigt, wenn der Mensch geschlechtsreif wird, wenn sein physischer Leib und sein Ätherleib zu einer gewissen Entwickelung gekommen sind und der Astralleib beginnt, mit seiner Entwickelung ganz besonders einzusetzen ... Dasjenige also, was da als ein Evolutionsvorgang einsetzt, kann man bezeichnen als Reife:
2. Reife
Das ist der Evolutionsvorgang. Der entsprechende Involutionsvorgang, der sich zur Reife geradeso verhält, wie sich die Taufe verhält zur Geburt, ist die Firmung oder Konfirmation.
Firmung, KONFIRMATION
Die Firmung oder Konfirmation hat also die Aufgabe - und wir werden sehen, welches demgemäß ihr richtiges Ritual sein kann -, dasjenige in christlichem Sinne dem Ich und astralischen Leib zu geben, wodurch alles, was durch das modifizierte Verbinden von Ich und astralischem Leib, dem Geistig-Seelischen mit dem Physisch-Leiblichen, mit der Reifung sich entwickelt, was mit der Reife evolviert.

Wir treten damit aber in ein Lebensalter, wo wir mit Bezug auf die Entwickelung noch ein anderes haben: Wir sind untergetaucht mit unserem Geistig-Seelischen in das Physisch-Leibliche. Das Physisch-Leibliche hat unser Geistig-Seelisches ergriffen, das Geistig-Seelische ist dabei eine gewisse Vereinigung mit dem Physisch-Leiblichen eingegangen. Es ist dies der Entwickelungszustand, den wir, wenn wir ihn als Evolutionsvorgang betrachten wollen, bezeichnen als die Verleiblichung des Geistig-Seelischen im Menschen. Wir können sagen: Der dritte Evolutionsvorgang ist die Verleiblichung:
3. Verleiblichung
Wenn wir dazu nun den entsprechenden Involutionsvorgang suchen, so müssen wir vor allen Dingen auf dasjenige sehen, meine lieben Freunde, dass ja der Mensch, indem er dieses Untertauchen seines Geistig-Seelischen in das Physisch-Leibliche als eine besondere Kraft seines Wesens evolviert hat, fortwährend in einer Art von Schwingungszustand ist, in dem Zurückgehen zu dem Geistig-Seelischen, in dem Wiederuntertauchen in das Physisch-Leibliche, so dass er in einem Rhythmus drinnensteht, wodurch ihm droht, entweder ekstatisch sich zu verlieren in dem Geistig-Seelischen oder hinunterzufallen in das Tierische, in vollständige Verleiblichung. Der Mensch braucht etwas, was diesem Evolutionsvorgang als ein Involutionsvorgang gegenübersteht, und dieser Involutionsvorgang ist der Empfang des heiligen Abendmahles. Der Involutionsvorgang für die Verleiblichung ist das heilige Abendmahl.
HL. ABENDMAHL
... Das ist dasjenige, was der Mensch suchen muss, durch das Empfangen des Altarsakramentes sich in den richtigen Rhythmus zu bringen.

Aber damit wäre noch nicht die vollständige menschliche Evolution gegeben, sondern die vollständige menschliche Evolution schließt ein, dass wir nicht nur im einzelnen Augenblick drinnenstehen in dieser Schwingung zwischen dem Geistig-Seelischen und dem Physisch-Leiblichen, sondern die vollständige Entwickelung schließt ein, dass wir auch in der Zeit immer wiederum zurückschwingen können. Wir brauchen die Erinnerung an die vorhergehenden erlebten Erdenerlebnisse, die Erdenerfahrungen. ... dasjenige, was mit dieser Rückerinnerung verknüpft ist, das vollständige Sich-innerlich-Fühlen, das vollständige Sich-in-die-Hand-Bekommen, das tritt eigentlich erst nach der Reifung ein ... wo man die Erinnerung wieder zusammenfasst, so dass die Erinnerung, indem man sie hat, eigentlich die volle Festigkeit des Ich konsolidiert. Kurz, wir sehen, dass sich immer mehr und mehr das konsolidiert, was wir die Lebenserinnerung nennen können. Es gehört zu unseren Notwendigkeiten, es ist dasjenige, was sich auch evolviert aus unserer menschlichen Wesenheit heraus:
4. Lebenserinnerung
Und der entsprechende Involutionsvorgang ist dasjenige, was empfangen worden ist im Christentum als das Sakrament der Buße.
BEICHTE
Da wird der Erinnerungsvorgang durchchristet; da wird der Erinnerungsvorgang dadurch, dass er durchchristet wird, zugleich ins Moralische hinaufgehoben. ...

Damit aber, meine lieben Freunde, sind die Vorgänge erschöpft, die sich im Menschen als Evolutionsvorgänge abspielen seit der Geburt, und wir haben dann das, dass der Mensch nun hintendiert auf naturgemäße Weise zu einem Involutionsvorgang. Wir haben eine Aufeinanderfolge von Evolutionen. In der Erinnerung ist die Aufeinanderfolge der Evolutionen wiederum schon stark in das Innere eingegangen. Die Erinnerung stellt also eine Verinnerlichung dessen dar, was sich als Geburt nach außen entfaltet hat. Wir kommen, indem wir das weiterentwickeln, zu dem Fünften, was ganz naturgemäß ein Involutionsvorgang ist, wir kommen zu dem Tod, der das Leben des individuellen Menschen beschließt:
5. Tod
Wir haben früher einem Evolutionsvorgang immer in der sakramentalen Handlung einen Involutionsvorgang entgegengestellt; es sind aber allmählich die Evolutionsvorgänge ähnlich geworden den Involutionsvorgängen. Die Involutionsvorgänge in der Buße sind in einer gewissen Weise in äußerer Entfaltung dasjenige, was im Erinnerungsvorgang ganz innerlich beschlossen ist, es sind die Involutionsvorgänge also nach und nach genähert worden den Evolutionsvorgängen. Wir müssen, wenn wir jetzt die sakramentale Handlung haben wollen für diesen natürlichen Involutionsvorgang, den Tod, etwas an den Menschen heranbringen in kultusgemäßer, in ritualgemäßer Form, worin man nach einer geistigen Naturerkenntnis etwas sehen kann, mit dem man entgegentritt dem Sterbenden und an diesem Sterbenden etwas verrichtet, was in einer ähnlichen Weise sein geistig-seelisches Leben anregen soll, wie angeregt worden ist durch Naturvorgänge sein physisch-leibliches Wesen. Es soll, in Rhythmus ausgedrückt, beim Tode das Physisch-Leibliche wieder verschwinden, das Geistig-Seelische wiederum Form gewinnen. Aus gewissen Gründen, die wir noch zu erörtern haben werden, hat man immer in den Ölen, in allem Ölartigen dasjenige gesehen, was wiederum zum Geistig-Seelischen zurückführt. Der Ölungsvorgang wurde auch in der Natur als ein Verseeligungsvorgang angesehen. Daher vollführt man hier die heilige letzte Ölung.
HL. ÖLUNG
Wir fügen gewissermaßen den Evolutionsvorgang dem Involutionsvorgang jetzt hinzu.

Damit haben wir das individuelle Leben des Menschen erschöpft, und es bleiben noch zwei Beziehungen des Menschen vorhanden, die nicht mehr individueller Natur sind. Die eine Beziehung ist die, wo der Mensch, der hier auf Erden stehend ein physisch-leibliches Wesen ist, eingeht ein Verhältnis mit dem Geistig-Seelischen, wie es in den Himmeln bewahrt ist, so dass gewissermaßen die Nabelschnur zum Geistig-Seelischen, die durchschnitten worden ist, wiederum angeknüpft wird, des Menschen Tendierung zurückgeführt wird zu dem Geistig-Seelischen. Wir haben es dann nicht mit etwas Individuellem im Menschen zu tun, wir haben es mit einem Wechselverhältnis mit dem Himmlisch-Geistigen zu tun. Das aber ist etwas, was ja bei jedem Menschen, aber unbewusst, vorhanden ist. Wären wir ganz abgeschnürt von dem Geistig-Seelischen, wir könnten nimmermehr den Weg zurückfinden. Aber es ist ein tiefer Involutionsvorgang, der immerzu in uns vorhanden ist, ein ganz verborgener Vorgang, noch verborgener als das, was im Menscheninnern geschieht, wenn er mit seinem Organismus durch den Tod geht; daher ist es ein Prozess, der im Verlauf des individuellen Lebens des Menschen überhaupt nicht zum Bewusstsein kommt. Dafür muss ein äußerlicher Evolutionsprozess gesucht werden, und dieser Evolutionsprozess ist dann gegeben im Ritual der Priesterweihe. Wir haben also sechstens einen Vorgang, der, wie gesagt, von selbst gegeben ist; die Verbindung, wie man sie nennen kann, und wir haben dementsprechend den äußeren, den Evolutionsvorgang in der Priesterweihe:
6. Verbindung : WEIHE

Und nun haben wir als Siebentes jenes Abbild im Irdischen, das im Irdischen das Verhältnis zwischen dem Geistig-Seelischen und dem Physisch-Leiblichen zum Ausdruck bringt; dieses Verhältnis ist auf naturgemäße Weise gegeben in dem Verhältnis von Mann und Weib. Für jede richtige Anschauung ist ja das Verhältnis von Mann und Weib so, dass im Weibe dasjenige überwiegt, was den Menschen mehr nach dem Geistig-Seelischen hinneigt, im Manne dasjenige, was den Menschen mehr hinneigt nach dem Physisch-Leiblichen. ... Beide tragen also eine gewisse Unvollkommenheit in sich; zwischen beiden besteht daher ein Spannungszustand. Und wenn für diesen Spannungszustand, der naturgemäß gegeben ist in dem Verhältnis zwischen Mann und Weib, sein sakramentaler Evolutionswert gesucht wird - es ist ein tief verborgener Involutionsvorgang, auf den wir hier hindeuten, wenn wir auf das Männliche und Weibliche hindeuten -, so haben wir den gegeben in dem Sakrament der Ehe:
7. Mann und Weib : EHE

Das ist dasjenige, was in der christlichen Esoterik immer gelegen hat in Bezug auf den Sakramentalismus, insofern er auf den Menschen anzuwenden ist, dass der Mensch, der in die Welt hereintritt, zum Teil nur ausgestattet ist mit Evolutionswerten, zum Teil nur mit Involutionswerten, und dass immer dazugefügt werden muss durch das Sakrament zu dem Evolutionswert der Involutionswert, und zu dem Involutionswert der Evolutionswert. Man spricht gleichsam die Grundempfindung aus: Der Mensch tritt als ein unvollständiges Wesen in das irdische Dasein, er muss erst zu einem vollständigen Wesen gemacht werden. Als Individuelles drückt sich seine Unvollkommenheit aus in der Geburt, in der Reife, in der Verleiblichung, in der Erinnerung, im Tod. Dazu muss der Mensch, damit er vollkommen physisch-leiblich-geistig-seelisch lebt, hinzufügen auf sakramentale Weise: die Taufe, die Firmung, das Altarsakrament, die Buße und die letzte Ölung. In Bezug auf das Soziale steht der Mensch in dem ausnahmsweisen Zustand der Priesterlichkeit drinnen, wo durch das äußere Zeichen in sakramentaler Weise in der Priesterweihe auch hingewiesen werden soll auf dasjenige, was tief verborgen als Involutionswert vorhanden ist. Und in der Heiligung der Ehe durch das Sakrament soll eben zum Ausdruck kommen, wie das, was nur unvollständig gegeben ist bei Mann und Weib als ein Involutionswert, durch eine äußere sakramentale Handlung, durch den entsprechenden Evolutionswert ergänzt wird. ... Wir leben heute innerhalb unserer neueren Zivilisation fast einzig und allein in Evolutionswerten. Wir haben sehr notwendig, sakramental zu Involutionswerten wiederum zu kommen. Warum, meine lieben Freunde, haben die moralischen und die religiösen Wahrheiten für die heutige Menschheit eine so geringe Kraft? Sie haben geringe Kraft, weil es schon einmal notwendig ist, dass das, was an den Menschen herantritt, nicht bloß als Ermahnung und Gebot herantritt, sondern so, dass er gewahr wird, dass in diesem Herantreten ein wirkliches Durchdringen mit dem Göttlichen stattfindet. Das kann aber vor das menschliche Bewusstsein nur in der sakramentalen Handlung hintreten.


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Wie nun diese sakramentale Handlung geformt und gefüllt wird, hängt von den Bedürfnissen und Möglichkeiten der sakramental Kommunizierenden ab.
Dass es hier nicht nur einen allgemein und überall und jederzeit für jedermann gültigen Text und eine Form geben kann, macht Rudolf Steiner schon damit deutlich, indem er nicht nur verschiedene Kultusformen vermittelte (bis hin zu den «Klassenstunden», ja der Anthroposophie selbst als «Gottesdienst» [ 24.12.1923, GA 260 ] ), sondern z.B. auf eine weitere Anfrage einer Taufe auch einen weiteren Text (an Geyer, s. S.54) gab: Jedem das Seine.
Die von ihm damals gegebenen Texte sind "Zwischenstation" (s. S.32-33, 250), bis wir aufgrund eigener Wahrnehmung, durch die Sakramentalisierung des ganzen Lebens, das Göttliche überall und immer finden und er-leben und damit Sakrament, Kommunion, Gottes-Dienst jederzeit ganz individuell selbst gestalten und formulieren können. (VDL)
(Siehe z.B.: Unterschied von kirchlicher Kommunion und Meditation? R.Steiner: «Vom Rücken der Zunge an ist es d a s s e l b e » GA 265, S. 27.)
Siehe dazu auch: Dieter Brüll, «Bausteine für einen sozialen Sakramentalismus».

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Siehe diesen Vortrag Steiners vollständig auch in GA 343/13, (1993) S.255-266.






-> siehe auch: Die SAKRAMENTS-TEXTE


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