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Sieh nicht, was andre tun, der andern sind so viel, du kommst nur in ein Spiel, das nimmermehr wird ruhn.
Geh einfach Gottes Pfad, lass nichts sonst Führer sein, so gehst du recht und grad, und gingst du ganz allein.
Verlange nichts von irgendwem, lass jedermann sein Wesen, du bist von irgendwelcher Fehm zum Richter nicht erlesen.
Tu still dein Werk und gib der Welt allein von deinem Frieden, und hab dein Sach auf nichts gestellt und niemanden hienieden.
Christian Morgenstern
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