ÜBER DEN GLAUBEN ZWISCHEN POLARITÄT UND SYNERGIE

eine auch erkennntistheoretische Abhandlung
Konzentration einer längeren Arbeit:
'GLAUBE' als Erkenntnis-Religion für eine Neue Sozialästhetik –
Der erweiterte Glaubensbegriff: Individualismus und Soziale Entwicklung

S t e f a n . K a r l




Ein methodischer Ansatz
Soll für die Heute-Zeit über die Glaubensfrage eine zutreffende Aussage möglich werden, sind diejenigen Fähigkeiten in Anspruch zu nehmen, die der heutigen Lage bewusstseinsmäßig angemessen sind. Was als angemessen zu gelten habe, setzt zumindest eine Kenntnis voraus, wie diese heutige Lage im Verhältnis zu einer vergangenen Lage zu bestimmen sei.
Wer auf der Suche nach Wahrheit 'eingängige' Schnelllösungen erwartet, sollte sich jetzt schon abwenden und sich an dafür bereitstehende Simplifikateure wenden, die einem mit festem 'Blick' versichern, dass es bei solchen Fragen auf's Gemüt und sonst nichts ankäme, weil alles im Grunde 'einfach' sei und Nachdenken nur die 'Geistwelt' beschädige.
Nimmt man aber - der Komplikationen bewusst - eine solche Vergangenheitsbestimmung aus den Mitteilungen Rudolf Steiner's und - so es geht - aus der Eigen-Beobachtung innerlicher wie äußerer Ereignisse zur Grundlage, so werden bestimmte Gesetzmäßigkeiten von Entwicklung deutlich, die für das Menschenwesen individuell auch und zudem gelten.
Da die Doppel-Gefahr in der Akzeptanz überlebter Zustände wie in der Tendenz zur psychoanalytischen Abwanderung (s. Eugen Drewermanns Entscheidung zur Verknüpfung von Wissenschaft und Religion durch beide abdämpfende Schwächung) Realität ist, wird übersehen, welche die von Rudolf Steiner mitgeteilte Gegliedertheit aller Daseinsverhältnisse als beobachtbare Resultate hinterlassen hat. Somit tritt dasjenige, das als wahr gelten kann, in einer Situation auf, das sich im Zeitelement sicherlich aufhalten wird.
Ein jeweiliges Bewusstsein ist dabei nicht dadurch als berechtigt im Gegenwarts-Zeitelement aufhaltend bestimmt, weil es sich innerhalb dieses Entwicklungsintervalls überhaupt aufhält, sondern dadurch, ob jemand in sich ein Berechtigtes zeitgemäss errungen hat. So wie dies für alle seelische Entwicklung gilt, gilt dies auch für das Seelische, das dem Glauben als Begriff oder Erlebnis näher tritt.
Es ist ja immer leichter, zu sagen, was etwas nicht ist. Dennoch ist es praktikabel so zu beginnen, weil damit sich doch einige Erhellungen ergeben gegenüber Überlebtheiten, Gegenwarts- und Zukunftshoffnungen.

In der Summe der Beobachtungen finde ich mich selbst als schwaches Wesen. Doch auch die Befindlichkeit sozialer Organisiertheiten existieren, in denen sich ein Mehrheitsverhältnis quantitativ und qualitativ mit Überlebtheiten angereichert verdichten. Überlebtheit: Es gibt da jahrtausende alte und noch relativ frische, z.B. wenn man diverse Gewohnheitsbildungen aus den Gründungszeiten mit R. Steiner 'einfriert'.

Damit treten also seelische Fähigkeiten in Rechte, denen die analytischen Tendenz absichtlich anzumerken ist. Wer das Analytische als Unterscheidungsfunktion schon deswegen ablehnt, weil dadurch ein Ganzes aus seiner Sphäre in die nächst niedrigere gezogen wird (1), der übersieht, dass dem Analysieren nicht damit abgeholfen ist, indem es unterlassen wird. Außerdem kann ich nur unterlassen, was ich kann. Sinn macht ausschließlich das dem Analysieren folgende Synthetisieren, steigt man erst das Analytische erlebt habend wieder um eine Stufe hinauf. - Überspringer gibt es. Sie beweisen mir darlebend die Unfähigkeit des Auslassens.
Stellt man sich einer Dynamik des Glaubensbegriffes, ist die Frage nach einer bestimmten Religion relativ unerheblich, weil der Religionsbegriff sich zu Recht emanzipiert hat. Er findet mit seinem Wesen keine berechtigten Menschen-Gruppen-Iche mehr. Das ist so gut für das Individuelle, wie das Individuelle hoffentlich ruinös für lebenden Leichname von Institutionen wird.
Anzuschließen ist - nach einer brechtschen Sentenz (pfui) - nicht an das 'gute' Alte, sondern an das 'schlechte' Neue. Somit kann die Vermittlung eines Wissens vom Heute-Geist, das einen Kultus als Gegenwarts-Offenbarung erst ermöglicht, nur ein Wissen sein, das die Religion - und damit den ihr innewohnenden Glaubensbegriff - abzulähmen hat, weil eine zeitgemäße Erlösung vom unbefugten Alten nur deswegen gelingen kann, da Anthroposophie, nicht zu verwechseln mit der organisierten Form derselben, in die Weltentwicklung eingesetzt ist. Dabei spielt es vorerst eine marginale Rolle, ob diese Einsetzung sich auf einen Neuen Kultus bezieht oder auf die Realexistenz einer geisteswissenschaftlichen Esoterik, die religös und wissenschaftlich zu sein hat. - Zusammenfassend kann eine Konzentration auf das Wesentliche lauten:

"Religion, die sich ins Wollen auswirken soll, wird durch Kunst abgelähmt, durch Intuition zu Wissen erlöst.
Kunst, die sich ins Fühlen auswirken soll, wird durch Wissenschaft abgelähmt, durch Inspiration in einem Religiösen abgelöst.
Wissenschaft, die sich ins Denken auswirken soll, wird durch Religion abgelähmt, durch Imagination zu einem Künstlerischen abgelöst.
Wenn das Paradoxe dieser Sätze stört, so kommt es eben darauf an, sie mit einem lebendigem Kulturempfinden zu durchdringen." (2)



Zum erkenntnis-religiösen Diskurs
Ausgehend von der methodisch angedeuteten Absicht, ist es hilfreich für die als möglich erklärte Klärung des Glaubensbegriffes, einen Überlegensansatz aufzusuchen, der nicht von vorneherein das Denken für klärungsunfähig und ungeeignet erklärt. Ein Glaubensbegriff, der das Denken nicht zu integrieren vermöchte, beleidigte Denken wie Glauben und wäre schädlich, weil a-religiös.

Ein Ansatz kann derjenige sein, der den Glaubensbegriff prozessual trennt in als tatsächlich behauptete Ereignisse, die sich formulieren ließen als ein Werden des Glaubens aus Erkenntnisfortschritten und ein Bestehen des Glaubens aus Vertrauenserinnerung, wobei Fortschritt ethisch zu charakterisieren ist und Erinnerung erkenntnismäßig.

Sofort kann klar sein, dass sich die Hilfsbegriffe 'Werden des Glaubens aus Erkenntnisfortschritten' und 'Bestehen des Glaubens aus Vertrauenserinnerung' nur scharf anwenden lassen, halten sie sich in Getrenntheiten auf, die daraufhin angelegt sind, sich in Erklärungsprozessen einander zu nähern mittels der tätigen Individualität.
Für ein solches Denken fällt vorerst ein gesamtheitlich angestrebter Glaubensbegriff auseinander. Die im Denkgange auftretenden Gegensätzlichkeiten - Carl Unger nennt sie Paradoxien - sind einer den sich abbildenden Tatsachen selbst bildlos innewohnenden Energie unterworfen und bilden sich auf einer dynamisierten Höher- Anders- Ebene neu aus, ohne nur Abbild im Abklatsch-Klischee zu sein.
Akzeptiere ich die Möglichkeit zur Grundlagenbildung eines ungenötigten Ich-Bildes, kann ich das Spannungen aus Polaritäten nennen als beobachtbare Elemente von Wahrnehmungserlebnissen und das andere Synergie als erzeugbare Elemente von Begriffsbildungen.
Da alles sich erlebismäßig in der Hauteingeschlossenheit einer Person geschehensmäßig abspielt, aber die Darstellung eine Entäußerung ins hier Verlautende bedarf, tritt nunmehr das Abstrakte insoweit in volle Rechte ein, weil ohne Abstraktion Religion darstellungsmäßig Unfug ist, behauptete es nicht Kultus zu sein. Ich behaupte das nicht und darum handelt es sich auch nicht.

Zu den Verhältnissen
Sieht man sich nach denjenigen Verhältnissen um, innerhalb derer sich die Frage nach den Glaubensrätseln überhaupt entfalten kann, ist um den Reinkarnationsbegriff nicht herumzukommen. Akzeptiert man die Tatsache von Reinkarnation als abendländisch begründete und begründbare Gesetzlichkeit, so ist von einer Heute-Lage des Menschen aus zweierlei von Bedeutung: Zum einen das Aufhalten des individuellen Wesenskernes, der zwischen den Inkarnationen sich in einer physis-freien Welt ausdehnt. Zum anderen das Erleben dieses Wesenskernes als ein Hüllenwesen auf physisch sich entwickelnden Feldern, samt der heute ihnen innelebenden Materialitäten.
Zwischen diesen leider dualistisch verunfügten Welten ist dasjenige, das als Wesenskern 'Ich' genannt wird, das Kontinuum insoweit, als es das Bindungselement darstellt in und auf beiden Welten. Darum ist es eigentlich nicht verwunderlich oder fehlzuverstehen, nenne ich das 'Ich' ein strikt monistisches Glied in der Kette aller Menschen-Erscheinung, sei es nun als Wesen 'hier' oder 'dort'.
Der jeweilig vorrangige Aufenthalt bildet ebenso vorrangige Bewusstseinssituationen aus, die heute so schwierig auf einen jeweils existierend anderen real zu beziehen sind. Dabei entsteht aus Gründen, die mit der Entwicklung unserer Erkenntnisorgane zu tun haben, die enttäuschende Täuschung von einer Existenz, die divergierend erlebt wird. Das Erleben ist natürlich Wahrheit. Die Tatsachen, die als Erleben bewusstseinsfähig sind, können Wahrheit deswegen nicht für beide Zustände zugleich zur Kenntnis nehmen, weil eine Störung der 'Ich'-Sukzession nicht erlebnissicher genug ist, obwohl sie tatsächlich sich ereignet haben muss, sonst wären Inkarnationen und Exkarnationen gar nicht möglich mitsamt den Begleitmisslichkeiten der Erlebnisdifferenzen, die ursächlich sind für divergente Bewusstseinsvolumina und deren seelischen Eigenarten und Prägungen.

Gleichgültig, 'wo' eine Individualität sich nunmehr aufhält, hat sie Probleme mit zweierlei. Zum einen mit einem jeweilig anderem 'Ort' des Zustandes. Zum anderen mit demjenigen Wesen, das in beiden Welten als das bewirkende Göttliche sich zugleich aufhält, wie es für das analog wirkende 'Ich' auch gilt.
Die menschliche Individualität begegnet dem bewirkenden Göttlichen ununterbrochen, obwohl sie von diesen Begegnungen individuell nur unterschiedliche Wahrnehmungsbewusstheiten den Wesenskern betreffend, wie die Hüllen berührend, aufrechterhalten kann in Erlebnissicherheit. Die Begegnung ist trotz allen sich verschränkenden Beschränktheiten gar nicht wirklich vermeidbar.
Das Unvermeidliche ist zudem nicht in der Lage, berührungsfreie Begegnung zu ermöglichen, weil es sich um Wesenhaftes handelt und nicht um Außenseiten, die sich sinnlich auseinandertretend nur bei ganz eingeengte Wahrnehmungstätigkeiten ergeben, deren Auswahl als alleinbestimmende das reale Hindernis darstellen für eine Begriffsunzugänglichkeit demjenigen gegenüber, was Wesenhaftes denn eigentlich sei. Damit ist deutlich, dass ein Begriff des Wesenhaften in Verbindung mit dem Reinkarnationsgedanken alleine schon ein Nachweis für die Sukzession des 'Iches' ist, auch wenn sie in der Heute-Lage als gestört gelten muss. Gestört: Nicht das 'Ich' ist gestört, sondern die Sukzessions-Wahrnehmung innerhalb eines bestehenden Bewusstseins-Kontinuums.
Zum Bestehen des Glaubens aus Vertrauenserinnerung
Erinnerung bedarf des zeitlichen Faktors. Erinnerung bedarf eines räumlichen Faktors. Der zeit-räumliche Faktorenzusammenhang wird durch die Wechsellagen zwischen Ungeborenheit und Erdenwirken geregelt. Das Regeln als Gesetzmäßigkeit geschieht dem Menschen, wie er darauf regelungsmäßig keinerlei Einfluss in der überwiegenden Regel hat. Wichtig ist nunmehr, dass es unter den gemachten Voraussetzungen zweifelsfrei so sein muss, dass ein Begegnen mit demjenigen Wesen, das die Regelungen bewirkt, in ihnen wirkt und sie aufrechterhält, geschehen sein muss.
Da es kein Geschehen geben kann, das ich nicht auch erlebe, kann das Nichtvorhandensein des Erlebens in meiner Erinnerung als Inhalt eines tageshellen Bewusstseins nur damit zusammenhängen, dass es sich in einer weniger wachen oder 'überwachen' Bewusstseinsbefindlichkeit aufhalten muss. Das weniger bewusste Aufhalten einer Erlebnisgewissheit liegt jedoch den seelischen Eigenschaften meines 'Iches' vor, weil ich inkarniert bin und die 'Ich'-Sukzesion seelisch träumend existiert.
Das Auftreten der nichtwachen Gewissheit des Erlebten nenne ich das Vertrauen darauf, dass etwas Bestimmtes existiert, obwohl es in meinem Wachbewusstsein nicht aufleuchtet, sondern mir 'nur' einleuchtet.

Was da jeweils wirklich hineinleuchtet als die nichtwache Gewissheit kann ich das Vertrauen nennen, an das ich mich nichtwach erinnere, weil es sich in meinen Wesensgliedern verdeckt aufhält. Darauf kann ich mich erkenntnismäßig festgestellt verlassen als die Existenz eines gesetzmäßigen Prozesses, weil es so sein muss, da ich es im Denken als Erinnerungsinhalt zuverlässig auffinde.
Nicht verlassen kann ich mich darauf, ob es das richtige Licht ist, das in mich hineinleuchtet, denn es sind mir ja nicht nur diejenigen Wesen begegnet, die in meinem reinkarnatorisch Gesetzmäßigen bewirken und wirken, sondern auch diejenigen, die meine schicksalsträchtigen Folgen ausmachen, weil ich die Folgen ursachemäßig betrieb. Darum ist ein aus den Wechselgesängen eines reinkarnatorischen 'Dortseins' und 'Hierseins' gebildetes Vertrauen meist ein Mischvertrauen in verschiedenste Ereignissse, derer man sich ebenso wachunsicher erinnert, wie man unsicher ist, auf welcher Hier-wie-dort-Ebene sich ein Erinnern beziehen will.
Vertrauen ist gut und Kontrolle keineswegs besser, steht mir kein Organ zur Verfügung, um kontrollieren zu können. Ein Glauben, der sich nunmehr als Erinnerungsbefähigung innerhalb eines Vertrauenserlebnisses sich nur grundsätzlich zu repräsentieren vermag als bewusstseinsgedämpfte Gewissheit, ist als so charakterisierte Gewissheit eine Bewusstseinsfrage. Sie ist eine Bewusstseinsfrage, welche die Qualität einer Wahrnehmung als wachbewusstseinsfähige antizipiert (voraus-ahnen-wissen), weil sie sich zwar faktisch auf ein bewirkendes Wesen richtet, aber dieses sich außerhalb meiner Persönlichkeit aufzuhalten scheint, insoweit von einer physischen Organisation die Rede ist und demnach das bewirkende Wesen jenseits der mir eigenen Wahrnehmungsorgane zwar Existenz haben muss, aber ich das nicht sicher weiß, wegen eines Organmangels.

Glaube aus dem beschriebenen Vertrauenselemente heraus mag in früheren Zeiten dichter gewesen sein, weil die entsprechenden Wahrnehmungsorgane noch anders - nicht besser - beschaffen waren. Doch heute wird daraus ein sachliches, völlig unsentimentales Vertrauen, weil ich weiß, dass es die Vertrauensgrundlage gibt, denn sie existiert in meinem Seelischen. Da sollte man wirklich strenger Phänomenologie sein, wie es nur ein Naturwissenschaftler auch sein sollte, der gelernt hat, Phänomene zu unterscheiden.

Ich vertraue einem Sachverhalte, der als ein bewirkendes Göttliches außerhalb meiner physischen Gestalt vermutet wird deswegen, da ich dieses Vertrauen nur vermag, weil es mir reinkarnationsbezogen einmal mindestens innerlich begegnet sein muss. Bin ich ein Wähnender der Vermutung ausgeliefert, dass das gesuchte Wesen innerhalb meiner Haut eingeschlossen existiert, so weist das - vice versa - auf eine Erinnerung, wo frühere Erlebnisse dieses Wesen nach außen verlegt haben.
Bei beiderart Qualität von Erlebniserinnerungen ist jedoch wissbar, dass die heutigen, erinnerungsträchtigen Erlebnisse ein Werden in mir bewirkt haben müssen und dies noch heute bewirken. Dass die innerlich wie äußerlich auftretenden Tatsachen selbst als ein Gewordenes sich heute darbieten, beeinträchtigt nicht die Wirkung auf mein Werden, insoferne vor diesem Werden ein Vertrauensakt steht, der dieses Werden als ein weiterhin Potenzielles antizipiert.
Eine physische Menschen-Organisation nimmt dabei dieses Potenzielle als ein Inneres wahr - gleichgültig, ob vorher etwas innerlich oder äußerlich meine vorhandenen Wahrnehmungsfelder betrat! Das weist hin auf ein 'Ich'-Verhältnis zum physisch-leiblichen Widerlager. Das Ichliche ist die Bedingung, dass in einem Tagesbewusstsein etwas auftreten kann, das als Fremdvertrauen zu Ergebnissen führt, die inhaltlich prinzipiell vorerst gegenständlicher Natur sind, gleichgültig in welcher Erscheinungsform sie auftreten: physisch- sinnlich, bildhaft usw., eben irdisch.
Beobachte ich dies unter relativer Seelenkontrolle, können die dadurch ins fühlendeBewussttsein zur Wachheit neigenden Denkinhalte, die Bilder der eigentlich wirkenden Ideale genannt werden, die durch die Kraft der Erinnerung aus Vergangenheiten emporsteigen, weil ich schon immer ein Beteiligter an diesem Prozesse war!

Glauben ist aus den benannten Gründen in diesem Vertrauenzusammenhange nicht ein 'Es wird', sondern die Konstatierung eines Inhaltes, ein 'Es-ist' auf Gehalte hin mittels einem 'In-mir-sein'. Das 'In-mir-sein' vertraut dem, was in meiner Wahrnehmung auftritt, weil es durch die Erinnerung von der Innen-Seite der vorzeitlichen Außen-Wahrnehmung her - und vice versa - als ein Wissen in mir lebt.

Das Vertrauen, das aus solcherart Erinnerung latent wach aufstrebt, kann als ein Sein jedoch solange nicht als im Denken befindlich prozessual rein erlebt werden, bis ein Seelisches in heutige Daseinsrechte erkenntnis- und sozialübend eintritt.

Es liegen nunmehr die polarischen Gegensätze soweit entwickelt vor, dass sich durch synergische Tätigkeiten Klarheiten bilden lassen müssten: Ein Denken und ein Fühlen kann nur Vertrauen in den ichlichen und den physischen Zusammenhang willentlich ausprägen, ist eine meinem Tagesbewusstsein entsprechende Organisation vorhanden. Diese ist vorhanden und liegt als fortentwickelbare Basis vor. Es ist diejenige Ausgangslage selbst, die mir die Lage bisher mitteilte und durch das Seelische vermittelte, an dem das 'Ich' unbewusst schon seit längeren Inkarnationsfolgen metamorphisierend tätig ist. Dabei kommt es nunmehr weniger darauf an, die vorliegende Entwicklung Empfindungsseele, Verstandes- und Gemütsseele usw. zu nennen, sondern darauf kommt es an, deren Faktizität an sich zu erleben, um sie auf das 'Ich' und dessen Organisationswiderlager, den Physischen Leib, mittels interessengeleiteter Aufmerksamkeit zu richten.



Wie kann sich das ausmachen auf einem individuellen Hintergrunde? Es wird sich individuell-einmalig ausweisen müssen, weil verschiedenste Ereignisse aus den Vergangenheiten hereinwirken. Ein Allgemeines wäre nur insoweit formulierbar, als es aus dem bisher Mitgeteilten sich zwanglos ergibt. Es könnte eigentlich nur dasjenige sein, das mich - bisher und hierher - heute trotz allem sicher geleitet hat. Zu diesem müsste ich eine innige Beziehung schaffen, indem ich die gesamte Entwicklung als mich meinende anerkenne und sie deswegen auffassen kann als Wesenstätigkeiten, die sich für mich tätig und an mir interessiert erweisen, obwohl sie dies für ihre eigene Entwicklung nicht benötigen.
Könnte ich mir ein Denken, Fühlen wollend dahingehend erzeugen, dann würde ich das einen Glauben nennen, der nicht einem von mir vollzogenen Prozesse entsprungen wäre, sondern die seelische Anerkenntnis eines Seins-Prozesses ist, den ich an mir wirkend erlebe und von dem ich sicher ausgehen kann, dass er mich letztlich zum wachbewussten Erlebnis des Bewirkers selbst führen kann, der Freiheit wegen nicht muss.

Ein Glauben, der auf die Erinnerungsfähigkeit setzt, geht zuerst auf ein Sein, damit etwas werde. Glauben ist dann niemals ein blinder, sondern die Antizipation (Vorahnungs-Wissen) der Wahrheit, bevor ich von ihr wachbewusst weiß. Die ahnende Gewissheit, den richtigen Gegenstand des Erlebens ausgesucht zu haben; die Sicherheit, dabei die entsprechende richtigen Gedanken ausgebildet zu haben - was von der Tätigkeit des Denkens selbst strikt unterschieden werden muss - führt zur Wahrnehmung einer Kraft, die veranlasst, Vertrauen zu haben, dass etwas ist, das göttlich bewirkt. Diese Kraftwahrnehmung, die in einem deutlichen Willensausdruck lebt, der einen Erkenntnischarakter trägt, in das ein bedachtes Fühlen in Verbindung tritt.
Das Bedachte ist dabei der Gegenstand des im Seelenleben sich Aufhaltenden, nicht die Seelentätigkeit als Denken. Deswegen handelt es sich zwangsläufig um Gegenstände und Verläufe, die im Vergangenen sich ereignet haben müssen.
Das Willensmäßige dabei bezieht sich auf etwas Seinshaftes, in tätiger Ruhe Befindliches als diejenige Kraft, die es einem jeweiligen Noch-nicht-Wachbewusstsein ermöglicht,
im Gegenstande der Verehrung das Prozessuale zu beleben, damit die Tatsachen sich in ihrem Werden selbst aussprechen können, weil ich schon immer an diesem Prozesse ein Beteiligter war. Insoweit ist eine Willensausprägung als Seelentätigkeit gemeint, die als Tätigkeit, nicht als Gegenstand, sich auf die Vergangenheit richtet.

Es handelt sich um einen 'Glauben an',
einen 'Glauben für':
es ist nicht etwas, das wird,
sondern, dass etwas ist.

Zum Werden des Glaubens aus Erkenntnisfortschritten
Fortschritt bedarf des zukunfts-zeitlichen Faktors. Fortschritt bedarf eines raum-verändernden Faktors. Das ist so, weil Fortschritt heute bedacht Entwicklung antizipiert. Dieser charakteristisch andere Raum-Zeit-Faktorenzusammenhang gegenüber demjenigen der Erinnerung, wird durch die
Wechsellagen zwischen Geborenheit und Wiedersterblichkeit geregelt.

Auf dieses Regeln hat der Mensch einen regelbaren Einfluss prinzipiell und faktisch graduell. Wichtig ist bei diesem Fortschritt, dass ein Begegnen mit einem Denken unerlässlich ist insoweit, als von ihm im Tätigsein Kenntnis erlangt wird. Dadurch ist die Wachheit gegenüber jeglichem Ereignis prinzipiell möglich und sie liegt nachweislich existent vor - auch in schwacher Ausbildung - : wachheitsmäßig für alle Erkenntnisstrebungen grundsätzlich erreichbar und vor allem erlebnishaft schon heutiger Bewusstseinsverfassung.
Weil menschliche Erkenntnis, die eine Bewusstseinsseelen- Entwicklung befördernd einzuschließen hat, nur in Wachbewusstseins-Weisen als solche existiert, betrifft ein Nichtvorhanden-Sein einer entsprechenden Erkenntnis-Existenz keine Erinnerung, weil Erinnerung für die benannte Art von Existenz nicht nötig ist. Das Nichtvorhanden-Sein eines wachen Erlebens ist für diese Variante der Fortschritts-Erkenntnis unmöglich. Deswegen nicht, weil dieser Erkenntnisakt unbedingte Gegenwart verlangt und eine Im-Leibe- Erinnerung sich höchstens gegenwartsnahe auf diese Art von Gegenwart richtet, insoferne sie zeitlebens - auf Erden zwischen Geburt und Tod - Gegenwart war, ohne auf Reinkarnationsverhältnisse sich formell zu gründen.
Fortschritts-Erkenntnis tritt gegenwärtig auf oder überhaupt nicht. Fortschritt tritt zukünftig auf oder überhaupt nicht.
Dabei kann vorerst unbeachtet bleiben, dass ohne Vergangenheit keine Gegenwart für Zukunft möglich ist. Für den Erkenntnisvorgang ist als Erzeugungszeitpunkt die Gegenwart von Bedeutung, gleichgültig wohin er sich richtet und wo er sich aufhält. Mit solcherart Gegenwart hängt es zusammen, dass darin die physische Leiblichkeit - auf noch absehbare Zeit - eine große Bedeutung erhält, wie es eine Zeitleiblichkeit für den Erinnerungsvorgang ist.
Das bewusste Aufhalten einer Denktätigkeit in einem erwachten Bewusstsein liegt den geistigen Eigenschaften meines 'Iches' vor, weil ich eine Wachheit des Iches betreffend noch nicht voll inkarniert bin und die Ich-Sukzession nur in meinem physischen Leibe als Organisation schlafend existiert.
Es liegt nun die paradox erscheinende Situation vor, dass die traumbewusste Fülle der Erinnerungsfähigkeiten an Ungeborenheiten, bei der Erkenntnis-Wachheits-Lage sich dahingehend divergiert, dass sie als Mangel mit der Bewusstlosigkeit korrespondiert. Auf der einen Seite die unerhörte Fülle und auf der Wachheitsseite der Erkenntnis ein bedeutend geringeres Ausmaß, aber dafür die blitzwache Wachheit auf der völlig bewusstseinsdunklen Unterlage des physischen Leibes.

Für Erkenntnisfragen ist es unerheblich, ob etwas geschieht. Wichtig ist ausschließlich, was so geschieht, damit es sich in meinem Wachbewusstsein aufhalten kann. Die Fähigkeit, Wachbewusstsein zu erleben, hat mit Kräften aus der Vergangenheit zu tun, doch sie richten sich als solche auf andere Sachverhalte als es diejenigen sind, die aus der Vergangenheit unbewusst sich auf Inhalte richten.
Deswegen ist das Denken als Seelentätigkeit, nicht als Gegenstand, immer auf Zukunft gerichtet.
Es vermag anders gar nicht tätig zu sein oder es existiert nicht. Eine virtuelle Realität kommt nicht vor.
Das Auftreten der wachen Gewissheit - gleichgültig wie schmal oder zeitpartikelhaft sie ist - nenne ich das Vertrauen darauf, dass etwas entstehen wird, obwohl es die Leibesdumpfheit nicht nicht aufleuchten lässt, sondern nur beginnt sie zu 'beleuchten'. Was dabei jeweils beleuchtet wird durch die wache Gewissheit, ist durch das Vertrauen gegeben, dessen ich mich wachbewusst nichterinnere, sondern von dem ich wachbewusst weiß. Darauf kann ich mich verlassen, weil ich erlebt habe, worauf die wache Gewusstheit sich richten kann, was der träumenden Gewissheit nicht gelingt: auf Tatsachen, wie sie sich außerhalb meines Wachseins zunehmend als von mir selbst gewollte erweisen werden.
Dass somit ein ethisch zu nennendes Element auftritt, kann nur derjenige bestreiten, der nicht akzeptiert, dass mit der Seelentätigkeit des Fortschritts-Erkennens ein Zukünftiges auftritt, das als Gegenstand des Wollens seelische Tatbestände setzt, für die derjenige der denkt, seelentätige Selbst-Verantwortung trägt.
Damit versichert mir das Fortschritts-Denken die Eroberungsfähigkeit allen Verhältnissen gegenüber, da erlebt wird, dass es gelingt prinzipiell. Also wird es graduell steigerbar gelingen. Darum ist ein Vertrauen in Fortschritte der Erkenntnisinhalte ein berechtigtes, da ein Streben nach ihm, das 'Erleuchten' des 'Beleuchteten' erwarten lässt, wie das 'Einleuchten' dies nicht erreichen kann, weil es bewusstseinsmäßig keine innere Spannung hat, es als Bewusstseinslage zu verlassen.
Somit ist das Erkennen dabei die Seelentätigkeit selbst, nicht der Gegenstand auf das sich ein Denken richtet. (siehe 'Polarität') Auch deswegen handelt es sich um Fortschritt, der sich im Zukünftigen ereignen wird. Das Willensmäßige dabei ist ein Prozessuales, in aktiver Unruhe Befindliches, das es dem Denken ermöglicht, sich selbst zu erreichen, damit sich Erweiterungen des Denkens ereignen werden, weil ich ein zunehmend am Prozesse wachbewusst Teilnehmender werde. Insoweit ist eine Willensausprägung als Gegenstand der Tätigkeit gemeint, der sich auf Zukunft richtet.
Somit ist das Vertrauen auf Erkenntnisfortschritte auch ein Glauben und setzt als solchen die entsprechende Bewusstseinslage voraus. Die sogeartete Bewusstseinsfrage weist auf eine Entwicklung hin, die schon seit Tausenden von Jahren als eine auch historisch dokumentierte Sukzession auftritt. Es ist schon seit längerem so, dass Wahrnehmungen an einem Selbst, als Tatsachen oder Tatsachenzusammenhänge, sich an einem jeweiligen Bewusstsein so spiegeln, dass es die Tatsachen selbst sind, die sich spiegeln.
Unabhängig von der Erscheinung, dass jede Spiegelung - um im Bilde zu bleiben - durch den Spiegelungsvorgang am physischen Leibe inhaltlich eine Dämpfung der Unmittelbarkeit erfährt oder erleidet, vertraut das 'Ich' auf eine es selbst betreffende Kraft, dass durch die Ausübung der Kraft etwas eintreten wird, von dem ich noch nicht unmittelbar die Kenntnis habe, ob das am Leibe sich Abspiegelnde ein Sein beanspruchen darf, obwohl ich sicher weiß, dass es existiert.
Das liegt daran, dass vor dem Ergebnis eines Erkenntnisvorganges das Sich-anvertrauen an die die Kraft, es zu vermögen, generell wesentlicher ist. Wichtiger als ein Ergebnisinhalt ist zuvor das Erlebnis, dass innerhalb einer Hauteingeschlossenheit die Kraft als Prozessverhalten lebt. Dieses Krafterleben antizipiert das Ergebnis des Erkenntnisvorganges nicht inhaltlich, sondern als ein Potenzielles.
Die seelisch-geistige Tätigkeit - so kann man sie heißen - nimmt dabei dieses Potenzielle als ein Äußeres wahr, auch wenn es in einem Innenverhältnis zum Inhalte zu werden vermag, obwohl der Inhalt selbst gar nicht das Wesentliche dabei ist.

Inhalte verändern sich ununterbrochen- unentwegt, weil sie sich entwickeln.
Prozesse der Kraftwahrnehmng bleiben konsistent, weil sie sich entwickeln.



Das sind gewichtige Differenzen, die beide wahr, jedoch nur jeweils richtig sind, konnten die Begriffe exakt genug organisiert werden.
Es ergibt sich nunmehr dadurch der zwingendste Hinweis auf ein Physisches im Sinne des Widerlagers und der Spiegelungsebene. Das Physische ist wiederum die Bedingung, damit im menschlichen Wachbewusstsein etwas auftreten kann, das als Selbstvertrauen zu Ergebnissen führt, die inhaltlich prinzipiell nicht- sinnlichen Wesens sind, gleichgültig, ob sie bildhaft, sprach-sinnlich oder in anderer Form auftreten. Den Problemkreis des Physischen in Abgrenzung zum Materiellen, Mineralischen und Festen möchte ich, um den Hauptgedankengang nicht zu verkomplizieren, mit dem Begriff des Irdischen vorerst in einen Zusammenhalt nehmen.

Glauben
, basierend auf Erkenntnisfortschritten ist folglich nicht etwa ein ergebnishafter Inhalt, ein 'Es-ist', sondern die Wahrnehmung des Weges, ein 'Es-wird' auf Inhalte hin, durch mein 'In-mir-Tätigsein'. Dieses 'In-mir-Tätigsein' vertraut dem, was im Denken auftritt.
Das Vertrauen wiederum kann nicht entstehen aufgrund der Denktätigkeit für sich, denn im Denken als isolierte Tätigkeit und Begriff fehlt auf Erkenntnisinhalte hin zunächst das Zusammenhängen mit einem individuellen Element.

Zu denken vermag jedes Wesen. Es kommt für einen sogearteten Begriff des Denkens sehr darauf an, dass etwas denkt, auch wenn es kein menschliches Vertrauen benötigt, das aus der Distanz gespeist ist, dann aber auch kein Mensch wäre. Menschlich zu denken vermag nur ein Wesen, das Zugang findet zum Vertrauen und Zutrauen aus Distanzen zum Wesensgrund.
Das Individuelle muss als Quelle aufgefunden werden. Auch auf Grund der Regel eines ausgeschlossenen Dritten kann es nur dasjenige sein, das sich begrenzt mit den Begriffen: 'Ich' und physisch- leibliche Organisation, weil die Logik ihr Fühlen ins Denken hineingetrieben hat.
Es liegen nunmehr die polaren und synergischen Verhältnisse begrifflich soweit vor, dass sich eine dinergische Synthese wird finden lassen: ein 'Ich' kann nur in die Fähigkeit versetzt werden, im Leibe ein Vertrauen auszuleben im Denken, wenn in einem Tagesbewusstsein eine sie schaffende Bedingung vorliegt: die physisch- leibliche Organisation. Der Satz kann nun gewendet werden wie er will, es kommt dabei immer ein Ichhaftes dabei heraus: Ich und Physis-Leib sind Kehrseiten einer einzige 'Medaille', die ausschließlich durch divergente Bewusstseinslagen sich als das jeweils Geistigste darleben, was überhaupt erscheint. Geist ist irgendwie immer alles. Konkret-differenziert ist Geist hier so wirksam, wie ich versuchte, in Begriffe zu fassen.
Es sind damit diejenigen Verhältnisse entwickelt, aus denen sich eine wohl geordnete wie gegliederte Ganzheit ergeben kann: Ein 'Ich' kann sich nur die ganzheitlichen Elemente eines Vertrauens aus Erkenntnisfortschritten entfalten oder sich diese im partiell inkarnierten Zustand erwerben, wenn in einem Tagesbewusstsein sich eine physische Organisation selbstverständlich anschließt. Der
Glauben als Prozess ist dann niemals auf einen ergebnishaften Inhalt gerichtet, sondern ein Lieben des Weges, ein Vertrauen auf die Zielfindung, b e v o r ich am Ziel - einem Inhalte - bin.



Glauben als Erkenntnisfortschritt geht zunächst auf ein Werden, damit etwas ist. Glauben ist so betrachtet nie ein Für- wahr-halten, sondern die Antizipation der Wahrheit selbst: Die Gewissheit, auf dem richtigen Begriffsbildungswege zu sein. Die Sicherheit, dabei die entsprechenden Denkmittel entfaltet zu haben und vor allem, die Kraft wahrgenommen zu haben, diesen Weg überhaupt zu beschreiten.
Diese Kraft als ein Tätiges und Bewirkendes fließt in die Qualität des Bewusstseins insoferne ein, als ein menschliches Ich im physischen Zusammenhang sich hierarchisierend richtet auf verschiedenste Wege, die inhaltlich zur Ausbildung kommen auf den Ebenen des wachen Gegenstandsbewusstseins, des imaginativen, inspirativen und des intuitiven Bewusstseins, insoweit diese Bewusstseinsverhältnisse als zunehmend wache begriffen sind.
Da eine Zusammenganzung auch ein Vereinbarwerden von Gegensätzen in den Erscheinungen ist, kann sie beim Entwicklungsgange des Bewusstseins nur dahin führen, dass bis zum intuitiven Bewusstseins-Ziel Wege und Ziele den untergeordneten Bewusstseinsformen noch divergent erscheinen und dort jeweils charakteristisch auseinanderfallen. Im intuitiven Element der Bewusstseinsausbildung ist erst daran zu 'denken', von einem raum- und zeitlos nunmehr rechtens metamorphisiert genannten Zusammenfallen der Wege und Teilziele zu sprechen. Da wäre die gemeinte Kraft nicht mehr eine irgendwie geartete gegenständliche Wahrnehmung, sondern der Erkennende wäre zugleich in die Kraft dauerhaft bleibend auf allen Bewusstseinsebenen eingeschlossen. Die Erkenntnis mag den Erkennenden mitverändern, ein 'eingeborenes Ich' werdefähig haltend: selbsterzeugt-nichtdenkbar als ...

... Vollendung von Erkenntnis-Religion. Das zutrauende Vertrauen in den Prozess der Wahrheitsfindung gibt die gerechtfertigten Gründe ab für die Existenz eines Seins-Ideales als ein 'Glauben weil', ein 'Glauben wegen': es handelt sich nicht um etwas, das ist, sondern um etwas, das wird.



Zum Glauben im christlichen Sinne
Dasjenige, das als ein Werden des Glaubens aus Erkenntnisfortschritten und als ein Bestehen eines Glaubens aus Vertrauenserinnerung sich als zwei unterscheidbare Grundtendenzen von Glaubensbegründungen auslebt, führte in den geschichtlichen Verläufen immer wieder zu erheblichen Auseinandersetzungen. Diese gründen darin, dass es immer wieder unmöglich schien, zum einen die Differenzen erfassen zu können und zum anderen darin, dass man die Erfassung gar nicht wollte, weil man sich dogmatisch auf eine Seite schlug und auf die anderen einschlug. Das hat sich bis heute überhaupt nicht gebessert, da man immer zu meinen müssen sich entschließt, dass Wahrheit unteilbar sei.
Die Unteilbarkeit ist wahr, die Behauptung heute ist unrichtig, weil die gewähnte Unteilbarkeit ein Ziel antizipiert, das für beide Tendenzen nicht erfolgreich abgeschlossen ist, weder auf eine Vergangenheit, noch auf eine Zukunft gerichtet. Es ist der Gedanke unausweichlich wie abweisbar, dass die Menschen selbst sich als bisher unfähig erwiesen haben in genügender Anzahl, wirklich konsequent mit einem Gegliederten und Divergenten in einer Gesamtung daseinsecht umzugehen.



Erkenntnisfortschritte und Vertrauenserinnerung divergieren die Glaubensfrage erreichend, weil sie beide nicht in der Lage sind, dasjenige Wesen zu beschreiben, das beiden Tendenzen zu Grunde liegt. Der 'Erkenntnis'-Glaube endet in derjenigen Geistigkeit, die ihn bewirkt hat. Dabei fällt der Weg in das Ziel. Der 'Vertrauens'-Glaube endet auch in derjenigen Geistes-Macht, die ihn bewirkt hat. Dabei fällt das Ziel in den Weg.
B e i d e Glaubens-Such-Richtungen enden, ohne ein g e m e i n s a m e s Wesen als Bewirkendes zu finden. - Jetzt kann man sich ja gelassen durch Rudolf Steiner davon berichten lassen, dass sich in den divergenten Ausprägungen ohne sonderliche Mühe zwei Balance-Kräfte auffinden lassen, die als die Luziferische Macht, aus Vergangenheit herreichend, Erdengeschichtlichkeit von ihrer weiteren Erdenwirkung weggeistigen möchte, oder als die Ahrimanische Supermacht alle Zukünfte, suprageistig zwar, aber erdenorganisch- materiegebunden, einverleiben möchte, indem sie alle Intelligenz leiblich zu entindividualisieren versucht.
Da treten also Glaubensgebäude als Gebärden auf, die in ihren jeweiligen Ausprägungen über ihre Zeitberechtigung hinaus und vor ihrer Zeit sich auszuleben versuchen. In den Ausprägungen, vor allem in der Gebarung der zugeneigten Menschen kann bei genauer Beobachtung gar kein Zweifel mehr aufkommen, dass es sich um religiöse Stimmungen handelt, die sich dartun. Gibt es denn Religiositäten, die sich dadurch dokumentieren, dass sie das Wesen von dem sie behaupten, den Namen sich zugeeignet zu haben, gar nicht kennen? - Natürlich gibt es das, weil es anders gar nicht geht!
Sieht man auf die Religionsstiftungen der Vergangenheiten, so ist es immer so gewesen, dass ihnen der Entlassungsgrund aus den Mysterien noch anzumerken ist: Esoterik stellt sich durch keinerlei Begehren mehr ein, weder persönlich noch institutionell, wird es nicht möglich, Freiheit und Willen individualistisch zu imprägnieren. Auf dem Werdegang des Beeindruckenlassens von der Freiheit des Seelischen tritt Exoterik auch in Kirchen- wie sonstigen Organisationsformen kontraproduktiv auf, als relativ schnell sich dogmatisierende Inzucht von Stilen und Tendenzen, die esoterisch beinhaltet erscheinen, aber es aktiv sozial nicht sein können, weil sie sich freiwillig nicht abzuschaffen bereit erklären.
Freiheit kann aber 'zwingend' nur so auftreten, wie die Verfassungen des Menschen faktisch sind. Sie kann nicht anders als in der Gebundenheit der vorliegenden Menschenverfassungen auftreten.
Ein christlicher Glaube kann nur ein berechtigt so genannter sein, findet sich eine Balance zwischen synergisch tätigen Abweichungen, die als Polaritäten zusammendriften auf der Grundlage des heutigen Zeitalter der beginnenden Bewusstseins-Seele. Gehe ich mit den gemachten Vorbehalten gründlich um, erweist sich bald die Unmöglichkeit, dass die Balance eintreten kann. Das ist nämlich zuende gedacht nur möglich, nehme ich in mein Vorstellen Elemente hinein, die darin noch gar nicht lebensfähig sind, weil sie effektiv nicht da sind, z.B. von einem Herzwissen herumfaseln, obwohl man wissen kann, dass es ganz anders ist: "Der Weg zum Herzen geht über den Kopf." (3)
Jedenfalls, die konvergierenden Elemente sind schwer zu finden, darum von Rudolf Steiner ein sehr wichtiger Hinweis aus fast gegenwärtiger Vergangenheit: "... war wieder ein Ereignis geschehen, welches sich heute noch nicht deutlich zeigt, erst im Lauf von Jahrhunderten und Jahrtausenden sich zeigen wird, und darin besteht, dass der Mensch vollständig umgestaltet wird. Der Mensch war vorher Herzensmensch. Der Mensch ist nachher Kopfmensch geworden. Die Intelligenz wird seine Eigenintelligenz. Das ist, vom Übersinnlichen her gesehen, etwas ungeheuer Bedeutsames. Alles das wird da gesehen, was an Macht und Kraft der Hierarchie liegt, ..., dass sie das Geistige nicht nur im Geistigen verwalten, wie die Dynamis, die Exusiai, die Kyriotetes, sondern das Geistige hineintragen in das Physische, das Geistige zum Schöpferischen des Physischen machen. Diese Seraphim, Cherubim und Throne, sie hatten Taten zu vollbringen, die, wie gesagt, nach Äonen nur sich wiederholen." (4)
Mitten hineingeraten kann man sich nun fühlen, bezieht man die positiv kritischen Begriffskonfigurationen proportionell auf die Brechungen des Glaubensbegriffes, wie sie als die beiden beschriebenen dualen Basissysteme entwickelt worden sind.

Das Dualsyndrom von Glaubensausbildung hat viele Begriffe auf jeder der Seiten aufgeworfen, die sich als Abweichung nicht voneinander, sondern von einem Dritten als Mitte erklären lassen. Das ist ohne die Kenntnisnahme der Abweichungen selbst nicht möglich.
Mitte ist niemals Ergebnis ohne die Erfahrung der Weg- und Hinweichung. In Glaubensfragen ist das erst Recht so, weil man sich auf vermintem Gelände befindet, d.h. der Menschen wegen, die der Unwahrheit und des Wähnens zur Therapieform erhoben bedürfen und - wie es die Geschichte zeigt - brandgefährlich werden können, nimmt man ihnen ihr Seelenspielzeug weg: Glauben als die Entscheidung für eines der beiden Extreme, die ja zunehmend zu Krankheitsbildern werden.
Mitte muss zwar von Individualitäten erzeugt werden, trotzdem muss sie als Potenzialität innerhalb des gegliederten Menschenwesens schon vorliegen als Geist-Seele-Leib-Material, sonst entstünde weder das Interesse eines Selbsterzeugens, noch der Gegenstand auf den das Selbsterzeugen als Glauben sich richten soll.
Deswegen ist das ausschließliche Denken alleine die geeignete Ansatzqualität für Glaubensfragen, weil Denken für Wissenschaft, Kunst und Religion im Sinne der 'Philosophie der Freiheit' von Rudolf Steiner das einzig Seelenfähige ist, das sich auf sich selbst richten kann und damit Vertrauen wahr zu begründen vermag.

Bei den anderen Seeleneigenschaften, wie dem Fühlen und Wollen, ist das strukturell unmöglich, nehme ich als Ausgangsoption meines Mühens die heute existierende Bewusstseinsverfassung.
Religion ist heute absolut unfähig, Glauben zu begründen, ist sie nicht bereit und fähig, denkerische Mittel als religionsbegründende zuzulassen, damit überhaupt ein Ansatz aufzufinden wäre im Sozialen und im Individuellen, das ein bereinigtes Fühlen in den Willen treiben kann.
Auf das Erinnern bezogen ist ein daran sich orientierender Glaube eine bestimmte Art von Synthese, die - wie geschildert - zur Möglichkeit der Wahrnehmung führen kann, nicht muss, dass ich ein Menschenwesen bin, das sich reinkarniert und Schicksal hat. Eine Offenbarung, die das versichern könnte, vermag aufzutreten, weil man sich geeignet gemacht hat, die Seinslage mit seelischen Mitteln in Bewegung zu versetzen, bis sich ein Erlebnis ergibt, das mit einem 'Selbst-im-Prozesse-sein' Starrheiten der Gegenwart enthärtet. Das kann man mächtig üben und ein Erfolg ist nicht auszuschließen. Die als leidvoll sich offenbarenden Ergebnisse eines Übens der Erinnerungsfähigkeit teilen mir mit, dass ich
auf Ewigkeit angelegt bin als ein erkennendes Wesen.
Auf das Fortschreiten bezogen sind die Verhältnisse insoferne schwieriger, als ihr 'Geist' schwieriger als ein existierender erlebt werden kann, weil er anders als bei der Evokation der Vergangenheit, durch keinerlei Ideologomina zu entdecken ist. Ohne Kenntnisnahme der irdischen Härtewelten ist es unmöglich, Veränderungen gemachter Realitäten in Angriff zu nehmen. Sie 'schreien' zwar nach Veränderung, doch ist in ihnen der Ansatz zur Veränderung nicht auffindbar. Ein Üben dahingehend ist bedeutend widerspenstiger, weil der Wille schon deswegen lahmt, weil das Denken gelähmt ist, insoweit es sich auf die genannte Erscheinungswelt geist-leiblich sich wirklich richten will.
Gelingt einem dennoch etwas in der Materie-Leib-Richtung, wird etwas innerlich offenbar, das einen erschrecken kann: Durchdringlichkeit ist nicht zu haben, ohne dass sich etwas ergibt, das ich unter vielen Möglichkeiten nennen könnte: ein 'In-dem-Tatsachenzusammenhang-selbst-Sein'.
Dabei tritt die Formbildung deswegen schon schmerzlich auf, weil Materieverhältnisse einer Lockerung des Geistteiles an ihnen widerstreben, ungemein widerstreben. Sie ist nämlich als Form so nötig, wie es die Lockerung beim Erinnerungsaspekt ist, sonst stäubt die Materie uns weg, bevor wir sie ergriffen haben.
Die Erlebnisse im Zusammenhange mit der leiblichen Leibfrage, ohne die das christlichste Gut, die Auferstehung Christi, nicht begriffen sein kann, oder weiteres gar, lässt dennoch etwas zu: Die Erkenntnistätigkeit aus Fortschritten teilt mir unerbittlich mit, dass ich nur ein auf Ewigkeit angelegtes Wesen b l e i b e , werde ich ein moralisch tätiges Wesen.

Glauben kann nach allem, was ich zusammentrug, nur ein christlich-abendländischer sein, wenn ein reales Glaubensziel als Tatsache meinem Erleben in irgendeiner Weise begegnet ist. Das Glaubensziel als eine menschenerwerbbare Begabung setzt einen Entwicklungsvorgang des Glaubensträgers voraus.
Dem Menschen sind als Glaubensträger vielfältigste Zugänge auf Grund der Abweich-Realitäten im Verlaufe seiner Mehrfach-Welten-Existenz real begegnet. Darum kann das Denken derjenigen Fakten gewahr werden, die als ein Innenerleben mit allem Äußeren korrelieren. Die Tatsachen selbst treiben zu einem Erleben, die als eine Außenwelt mit einem ichbegabten Wesen rechnen.

Tun und Beobachten kontern sich zusammen durch die divergent auftretenden Phänomene von Innen- und Außenwelten: durch das Ausleben von Schicksal im Sozialen. Nur im Sozialen!!!

Schicksal kann deswegen keiner für sich haben. Er hat eines, aber er hat es nicht für sich, sondern für ein Ziel, das mit dem 'doppelten' Glaubensziel menschen-göttlich korreliert, sonst wäre Schicksal eine zynische Veranstaltung einer Geistwelt, die an mir ein Interesse nur vortäuschte.
Ohne dass durch Wahrnehmung die benannten Abweichungen als Erlebnis mittels Erfahrung zum Wissen geworden sind, sind alle dualistischen Systeme unfähig, in ihnen das Böse inhaltlich, d.h. zeit-räumlich- substanziell, zu fassen oder zu begrifflichen Zusammenhängen zu treiben. Erkenntnisfortschritte und Vertrauenserinnerung divergieren heute noch , weil sie beide unfähig sind, z u g l e i c h das Wesen zu benennen, das der Doppel-Crux zugrundeliegt. Der 'Erkenntnis'-Glaube stockt vor der Geistigkeit, die darin wirkt. Dabei fällt der Weg in nicht-erfüllbare Ziele. Der 'Erinnerungs'-Glaube endet v o r der Geistmacht, die ihn bewirkt. Dabei fällt das Ziel in unbegehbare Wege.
Dazu passende Disemanzipationen existieren: Sei es das Weiblich-Männliche, sei es der Abel-Kain-Konflikt, sei es gar der chauvinisierte Siegfried-Hagen-Untergang, immer liegen Jeweils-Ideale vor, die Religion und Wissen gegeneinander fehlrunig auspielen. Das muss enden, weil der nötige Streit missgeleitet wird wegen nicht mehr entstehender Synthesen aus Thesen. Dialektik weigert sich, Entwicklungen ideale-auslebbar zu beschreiben. Beide vollwertigen 'Glaubens'-Suchrichtungen enden, ohne ein gemeinsames Wesen als das Zusammen-Identifizierbare zugleich zu finden. Darum müssen es sich vom Mittenbegriff abweichende Wesen handeln. Sie repräsentieren im Sozialen das entschieden Tendenziöse, nicht das Zusammenheitsfähige. Immer wieder tritt der Doppelaspekt an, der in den Jeweils-Ausprägungen keinen Zweifel zulässt, dass es sich um polarisierte, nicht gegenseitig behütenden Seelenstimmungen handelt, die sich darin dartun, Menschen und Mächte in Idole verkehren zu wollen: Religion freiheits- und wissenschaftsfeindlich wie Erkenntnis religionsabwehrend auszuleben. - Das ist die erkentnis-religiöse Zeitlage, der nicht zu entkommen, aber abzuhelfen ist.

Nunmehr könnte einem eigentlich klar geworden sein, was an den Dual-Abweichungen so tröstlich war, aber nicht mehr ist. Sie sind als heute zur Kenntnis genommene Fehlinterpretationen einer umsichschlagenden Wirklichkeit in der Lage, mir den Glauben in die individuell nötige Reihe zu bringen. Ich benötige sowohl die Pendelschläge als opportune Wechseldynamik, als auch deren Folgen an mir:

Zukünftig moralisch handlungssicher kann ich nur werden, weil ich als ein erkenntnisbefähigtes Wesen nunmehr frei entscheiden kann, dass meine Vergangenheit die Ewigkeit n i c h t sichert, tue ich nichts, das mich mit d e r Mitte h e u t e in einen bewusstseinsfähigen Zusammenhang für morgige Taten bringt.

Dass dem so werden möge, weil es so unerquicklich war, das kann ich das Grundvertrauen nennen, worum ich als ganzheitliches Wesen nach allen Regeln des zu erwerbenden Könnens nur alle meine Gegliedertheiten hinauf und hinunter bitten kann, weil ich es nicht alleine, sondern nur individuell vermag. - Das Bitten um das Mittenfähige, das ich hiermit zum Christus-Thema ohne weitere Begründung erhebe, ist ein Bitten um das Erhalten meiner sich einpendelnden Vertrauensgründe - nicht um Ergebnisse - , die aus dem Vertrauen heraus durch mich selbst nur erzeugt werden können. Das bleibt Dauerthema, sonst kommt mir das nötige Grundvertrauen auch noch abhanden, weil ich entweder kosmisch oder materiell abhanden gekommen bin.

Summa
Aller Glaube der Vergangenheit ist heute ein Irrtum
. Alle Religion der Vergangenheit ist heute ein Fehler. Der Glaube als religionstätiger Inhalt ist aus der Vergangenheit her heute ein Unbegriff. Der Glaube als bewusstseinsseelen-befähigender Erkenntnisakt ist nicht Religion als Rück- oder Hinaufverbindung, sondern das Erleben der Hoffnungsberechtigung auf die Voraus- und Hineinverbindung in alle Verhältnisse, wie, wo und wann sie auch immer notwendigerweise auftreten mögen, insoweit sie sich haben als Abweichungen mittenfindend erhalten können durch mich, der ich als moralisches Ethik-Wesen meinen Inhalt im Sozialen mit anderen erzeuge.

In anthroposophischer Terminologie kann knapp gesagt werden: Manas con Buddhi, nicht Buddhi kontra Manas. Glauben ist ein gegliederter Erkenntniszustand, der ins Soziale verankert werden soll:
1. IMAGINATION
-
Glaubet an das Licht,
2. INSPIRATION
-
Glaubet an seinen Namen;
3. INTUITION
-
Glaubet an den, der mich gesandt hat,
denn ... Christus aus Gott: das kann erkannt werden; Christus von Gott gesandt kann nur als soziale Handlung zum Neu-Glauben aufsteigen.




. . .


Quellenangaben:
(1) Carl Unger 'Schriften';, Band III; VFG Stuttgart 71; Seiten 184/185
(2) a.a.O. Seite 192
(3) Rudolf Steiner 'Philosophie der Freiheit'; GA 4; VFG Stuttgart 55; Seite 26Rudolf Steiner 'Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge'; GA 237; 7. Vortr.v. 28. Juli 1924 in Dornach; S. 116


Wenn Sie Kontakt zum Autor aufnehmen wollen:
Stefan Karl,
D-88677 Markdorf (Bodensee)
mailto:redaktion@pro3-verlag.de











-> zurück nach oben, zum Anfang dieses Beitrages : Religion und Erkenntnis
-> zum Inhaltsverzeichnis der Website : INHALT Website